Villingen-Schwenningen. Seit einem Vierteljahrhundert verbindet die Stadt Villingen- Schwenningen eine enge Patenschaft mit der Panzerpionierkompanie 550.
Der Samstag begann mit einem feierlichen Appell im Spitalgarten in Villingen. Direkt im Anschluss setzte sich eine Jubiläumsparade durch die Villinger Innenstadt in Bewegung.
Am Umzug beteiligen sich außer der Panzerpionierkompanie 550, deren Standort Stetten am kalten Markt im Kreis Sigmaringen ist, Fahnenträger, die historische Kavallerie, die Stadt- und Bürgerwehrmusik Villingen sowie die Bürgerwehr- und Trachtengruppe, der Heimatverein Schwenningen und der Almfrieden.
Dann wurde das Festgelände auf dem Areal der Alten Tonhalle – die Bühne war im hinteren Bereich, wo künftig möglicherweise das neue Amtsgericht stehen wird, aufgebaut, offiziell eröffnet.
„Starkes Zeichen“
Oberbürgermeister Jürgen Roth: „25 Jahre Patenschaft sind ein starkes Zeichen. Was 1999 mit der Verbindung zwischen Bürgerschaft und Streitkräften begann, ist zu einem gewachsenen Miteinander geworden.“ Der OB weiter: „Wir sind als Stadt stolz, eine solche Kompanie zu haben. Die Patenschaft mit ihrer vertrauensvollen Verbindung soll auch in Zukunft wachsen.“
„Gelebte Patenschaft“
Kompaniechef Dennis Hausch trug sich in das Goldene Buch der Stadt Villingen-Schwenningen ein. Im Rahmen der Feier unterzeichneten er und Oberbürgermeister Roth zudem feierlich die Urkunde zur Erneuerung der Patenschaft – ein sichtbares Zeichen für die langjährige Verbundenheit zwischen Stadtgesellschaft und Bundeswehr. Hausch: „Es handelt sich um eine gewachsene und gelebte Patenschaft. Es ist der Bund zwischen Bürgern und Soldaten. Villingen- Schwenningen steht auf unserer Seite. Wir fühlen uns aufgehoben und willkommen.“
Liebe auf den ersten Blick
Der frühere Kompaniechef Thomas Mangold blickte in die Vergangenheit: „Villingen war für mich Liebe auf den ersten Blick. Der Umzug von Immendingen nach Villingen ist uns seinerzeit gut gelungen. Dann hat die Kompanie fünf Monate im Kosovo Dienst getan. Unvergessen sind die Verabschiedung, als wir in den Einsatz gingen und der Empfang, als wir nach Villingen zurückkehrten.“
Martin Funk, Spieß, Oberstabsfeldwebel außer Dienst, wurde von der Stadt für seine zehn Jahre andauernden Verdienste um die Patenschaft ausgezeichnet. Die Panzerpionierkompanie 550 spendete 550 Euro, die bei ihrer Weihnachtsfeier für den guten Zweck zusammen kamen, an die Feldner Mühle. Viel Musik Musikalisch begleitet wurde das Fest von der Stadt- und Bürgerwehrmusik Villingen, der Stadtmusik Schwenningen sowie dem Shanty-Chor der Marinekameradschaft.
Für Familien und Kinder gab es ein vielseitiges Programm mit einer Hüpfburg und Kinderschminken. Die Bundeswehr präsentierte eine Fahrzeugschau und ihren Karrieretruck. Als weitere Besonderheit präsentierte das städtische Forstamt Live-Schnitzen mit der Motorsäge den Besuchern.
