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"Die Drei am Turm": Gemeinsames Event bringt Villingens Geschichte spektakulär zum Leben

Von Südkurier (Ina Klietz) |

Stadtführer Klaus Richter begeistert die Besucher in seiner Paraderolle als Obertorwächter "Fiddle". Foto: Ina Klietz

Hansjörg Fehrenbach ist ausgewiesener Kenner der Baugeschichte des Romäusturms und des Lebens des Lokalhelden Romäus. Foto: Ina Klietz

Ingrid Wöhrle, Erika Copitzky und Jutta Grothaus (von links) ermöglichen den zahlreichen Besuchern einen Einblick in die Kunst des Klöppelns und beschreiben die aufwändige Herstellung der Radhaube Villingen in Hohlspitze. Foto: Ina Klietz

Der Romäusturm steht im Mittelpunkt eines besonderen Aktionstags mit seltenen Einblicken. Experten vermitteln spannende Details zur Bau- und Stadtgeschichte.

Der erste gemeinsame „Tag der Offenen Türen“ der Historischen Bürgerwehr und Trachtengruppe, des Katzenmusik Vereins „Miau“ und des Historischen Grenadiercorps 1810 Villingen war ein voller Erfolg. Unter dem Motto „Die Drei am Turm“ hatten die Vereine die Veranstaltung zwischen Romäusturm und Elisabethenturm im Spitalgarten kurzfristig geplant und gemeinsam organisiert. Dabei informierten die Mitglieder über die Geschichte und die Aktivitäten ihrer Vereine. Bei einer Modenschau präsentierten die Gruppen ihre historischen Trachten und Uniformen.

„Der Romäusturm ist die Praline“, beschrieb Generalfeldmarschall Dominik Schaaf  vom Katzenmusik Verein den besonderen Anziehungspunkt des Aktionstages. Bei fünf Führungen nutzten hundert Geschichtsinteressierte die Möglichkeit der Besteigung des Romäusturms. Hansjörg Fehrenbach, Ehrenkommandant der Bürgerwehr, erläuterte zunächst fachkundig die Geschichte des Bauwerks. Danach übernahm Stadtführer Klaus Richter in der Rolle des Obertorhüters Fiddle die Gruppe. Nach der Ausstattung mit Sicherheitshelmen und Hinweisen auf die baulichen Gegebenheiten im Inneren des Turms erfolgte die Besteigung auf die höchste Etage des 38 Meter hohen Gebäudes. Die Besucher waren fasziniert von der Bauweise des Turms und dem Blick über die Stadt.

„Wir wissen jetzt, wie es läuft“, erklärte Dominik Schaaf in Hinblick auf mögliche weitere gemeinsame Aktivitäten der „Drei am Turm“.

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