Das Rahmenprogramm für das große Stadtfest „9 am Münster“, bei dem der SÜDKURIER Medienpartner ist, steht, das Detailprogramm für die drei Tage soll bis in einer Woche ausgearbeitet sein. „Da arbeiten wir gerade mit Hochdruck daran“, erklären Klaus Hässler (Narrozunft) und Maik Gildner (Hexenzunft) vom Festkommite.
Den Auftakt am Freitag übernimmt die SWR-1-Band, die fetzige Musik aus den 70er bis 90er Jahren spielt, im Wechsel mit DJ Maik Schieber. „Das ist eine richtige tolle Live-Band, die ordentlich Stimmung macht“, schwärmt Klaus Hässler. Einige Leute waren verunsichert, weil der Abend auf ersten Flyern als SWR-Disco angekündigt war. „Da kann jeder kommen, die Band ist fantastisch“, wirbt Hässler. Als Vorgruppe spielen die Villinger Altstadtmusikanten. Für diesen Abend gilt der Fest-Button nicht, es muss eine Eintrittskarten für zwölf Euro (Abendkasse 14 Euro) gekauft werden. Am Samstag sind die in der Region bekannten „Mofarocker“ die Hauptattraktion und am Sonntag gehört die Bühne der Stockacher Kultband Papi's Pumpels und der Schlagerwelt der siebziger. Die Festtage bieten zusätzlich zahllose Auftritte heimischer Bands und Gruppierungen, außerdem ein Kinderprogramm. „Bei uns kommen alle auf ihre Kosten“, so Maik Gildner.
Er betont nochmals den Gemeinschaftsgedanken des Festes: „Es gibt keine einzelnen Vereinsstände, wir arbeiten alle zusammen.“ Alle Vereine bilden einen Personalpool und bewirtschaften die Ess- und Getränkestände. So gehen die Einnahmen in eine gemeinsame Kasse und werden dann geteilt. Der Bedarf an Helfern ist riesig, rechnet Klaus Hässler vor: „Wir brauchen pro Schicht 130 Leute und am Freitag sind zwei Schichten geplant, Samstag und Sonntag sogar drei.“
Kulinarisch wollen die neun Vereine ihre Gäste so richtig verwöhnen: Außer dem normalen Fest-Würsten und Steaks gibt es Flamkuchen, auch vegetarische, einen Gourmetstand, Paella und frische Backwaren. „Jemand der an allen drei Tagen kommt, findet ein wirklich abwechslungsreiches Angebot“, so Gildner.
Die Sitzgelegenheiten befinden sich auf der Nordseite des Münsters, auf der Südseite stehen die SÜDKURIER-Bühne und ein Bühnen-Truck, hier gibt es keine Sitzgelegenheiten. An der genauen Aufteilung der Stände und der Sitzgarnituren wird noch gefeilt: „Das ist eine logistische Herausforderung“, so Hässler. Man müsse sorgfältig Fluchtwege und Anlieferungsmöglichkeiten berücksichtigen.

