Villingen-Schwenningen – In Oberkirch fand zum Abschluss der Heimattage Baden-Württemberg der große Landesfestumzug statt, der tausende begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer in die Oberkircher Altstadt lockte. Rund 100 Traditionsgruppen, Musikkapellen, historische Bürgerwehren, Trachtenvereine und Fahnenschwinger defilierten mehrere Stunden lang durch die dicht gesäumten Straßen. Sie zeigten eindrucksvoll die reiche kulturelle Vielfalt des Landes Baden-Württemberg. Die Historische Bürgerwehr und Trachtengruppe Villingen nahm an dieser Veranstaltung als Teil der Delegation aus Villingen-Schwenningen teil.
Bereits der Samstag hatte ganz im Zeichen der Begegnung gestanden: Ein buntes Kinderprogramm sowie ein stimmungsvoller Brauchtumsabend mit Musik- und Tanzgruppen aus allen Landesteilen stimmten das Publikum auf den Festsonntag ein. Entlang der Umzugsstrecke herrschte begeisterte Stimmung. An einem zentralen Streckenabschnitt an der Hauptstraße war eine Ehrentribüne aufgebaut, auf der zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das farbenfrohe Spektakel verfolgten. Als Ehrengast wohnte auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir dem Umzug bei und zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Teilnehmenden und der Begeisterung des Publikums.
Der Staffelstab geht nach Villingen-Schwenningen: Mit dem Ausklang des Festumzugs richtete sich der Blick bereits auf das kommende Jahr: Im Festzelt überreichte Ministerpräsident Cem Özdemir am Abend feierlich die offizielle Heimattageflagge an die Vertreter der Stadt Villingen-Schwenningen. Die Doppelstadt im Schwarzwald-Baar-Kreis wird im Jahr 2027 die nächsten Heimattage Baden-Württemberg ausrichten.
Die Heimattage finden seit 1978 jährlich in einer anderen Kommune des Landes statt. Sie stärken das Bewusstsein für die regionale Identität und bringen Menschen aus ganz Baden-Württemberg zusammen. Oberkirch hat die Messlatte hoch gelegt – Villingen-Schwenningen nimmt die Fahne und die damit verbundene Freude voller Begeisterung auf.

