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Hinter den Kulissen brodelt's

Von Südkurier |

VS-Villingen (in) Nein, einig war man sich nicht anlässlich der Jahreshauptversammlung der Historischen Bürgerwehr und Trachtengruppe Villingen, als es um die Wahl des Vorsitzenden ging. Manfred Riegger wurde schließlich wieder gewählt: gegen zwölf Stimmen, die sich für einen anderen Kandidaten entschieden hatten, und bei fünf Enthaltungen.

70 der 280 Mitglieder waren zu der Versammlung gekommen. Schon der Antrag auf geheime Wahlen der aus der Runde der ließ vermuten, dass es Unstimmigkeiten gab. Der Grund sei, so wurde gemunkelt, der nicht ganz freiwillige Rückzug der Schriftführerin Ingrid Beck. Dass sie und Manfred Riegger nicht gerade ein Herz und eine Seele seien, wurde schon lange hinter vorgehaltener Hand geflüstert. Aber, dass die engagierte Schriftführerin nicht mehr zur Verfügung stehe, sei von vielen nicht gewollt, so ein langjähriges Mitglied der Bürgerwehr gegenüber dem SÜDKURIER. Die ausgeschiedene Schriftführerin, die auch nicht zur Versammlung erschienen war, bat auf Nachfrage um Verständnis, dass sie das nicht kommentieren wolle.

Ebenfalls geheim gewählt wurde der neue erste Schriftführer, Ekkehard Götz. Hans Joachim Böhm wurde zum zweiten Kassier bestimmt und Christa Faller fungiert künftig als zweite Schriftführerin.

Mit dem Spruch „so en volle Raum und so en leere Kass, das hätt´s noch nie gebe“ hatte der erste Kassier Werner Mauch die Lacher der Versammelten auf seiner Seite, als er über die Finanzen des Vereins berichtete. Die „leere Kass“ resultiere aus den enormen Ausgaben, die man im Vorfeld des Jubiläums 200 Jahre Bürgermilitär und Stadt- und Bürgerwehrmusik, das vom 25. bis 27. Juni in der Villinger Innenstadt begangen wird, hatte. Vorsitzender Riegger schlug vor, sich vermehrt um den Verkauf der Festabzeichen zu bemühen.

Der Zunftmeister der Villinger Narrenzunft, Joachim Wöhrle, der als Gast anwesend war zollte in seinem Grußwort den Mitgliedern des Vereins größten Respekt.

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