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Neun Vereine planen Riesenfete

Von Südkurier |

Gab den Anstoß für ein Stadtfest: Das Jubiläumsfest der Stadtmusik Villingen vor zwei Jahren war ein großer Erfolg. Bild: Sigwart

Paukenschlag auf Vereinsebene: Neun große Vereine aus Villingen, die über 13 000 Mitglieder haben, sind seit kurzem dabei, für 2013 ein gemeinsames Sommerfest in Villingen zu organisieren. Der Münsterplatz soll drei Tage lang zur Festmeile werden.Einen speziellen Anlass für die geplante Großveranstaltung gibt es nicht, aber einen Auslöser.

Das war die Jubiläumsfeier zum 200-jährigen Bestehen der Stadt- und Bürgerwehrmusik. Vor zwei Jahren, im Sommer 2010, gelang den Villinger Musikern mit Unterstützung mehrerer örtlicher Vereine ein „Villinger Sommermärchen“, von dem manche Einheimischen heute noch schwärmen. Seither wurde an die Vereine immer wieder die Anfrage gerichtet, ob man so etwas nicht wiederholen könne. Zu hören bekamen die Vereinsbosse auch die Aussage: „Überall im Umland gibt es schöne Stadtfeste, nur bei uns in Villingen ist nichts los.“

Dieses Ansinnen fiel auf fruchtbaren Boden. Die Vertreter von insgesamt neun festerprobten Vereinen haben bereits drei Organisationsbesprechungen hinter sich. Das Ziel: Ein gemeinsames starkes Sommerfest auf dem Münsterplatz. Mit im Boot sind die Stadtmusik, die Stadt- und Bürgerwehr, die Katzenmusik, die Narrozunft, die Glonki-Gilde, die Hexenzunft, die Stadtharmonie, die DJK und der FC 08 Villingen. Ein Termin wurde schon ausgeguckt. Das Fest soll vom 19. bis 21. Juli 2013 stattfinden.

Mit öffentlichen Äußerungen halten sich die Organisatoren bisher noch zurück. Denn eine ganze Reihe von technischen und inhaltlichen Details ist noch nicht unter Dach und Fach. Hier gilt es, in den nächsten Wochen noch wichtige Pflöcke zu setzen.

Doch der Rahmen steht: Beabsichtigt ist kein jährliches Stadtfest und ebenso wenig eine Konkurrenz zur „Schwenninger Kulturnacht“. Musikalisch dürfte Schwerpunkt auf Blasmusik liegen. Im Erfolgsfall soll das künftige Münsterplatzfest alle zwei, drei Jahre stattfinden. Mehr wollen sich die Vereine nicht aufbürden, da sie jährlich auch ihre eigenen Sommerfeste schultern müssen. Die Verantwortlichen wollen mit diesem Fest neue Wege gehen, eine vereinsübergreifende Gesamtlogistik aufziehen und sich die Einnahmen gleichmäßig aufteilen. Damit soll auch der Zusammenhalt und die Freundschaft der beteiligten Vereine intensiviert werden.

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