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Waldfest trotzt dem „milden Winter“

Von Südkurier |

Die Festbesucher sitzen dicht an dicht: Das gute Essen der Historischen Bürgerwehr und Trachtengruppe zieht viele Gäste an. Bild: Schimkat

Villingen-Schwenningen - Veranstaltung der Historischen Bürgerwehr lockt auch bei kühlem Wetter viele Gäste an

Das Wetter sei nicht so warm, doch gut essen und trinken könne man trotzdem, erklärte Hans-Joachim Böhm, Kommandant und erster Vorsitzender der Historischen Bürgerwehr und Trachtengruppe, gestern in seiner Begrüßung der Gäste. Das dachten sich die vielen Besucher, die zum Waldfest kamen, offenbar auch, und freuten sich auf ein schmackhaftes Mittagessen. Unterhalten wurden sie von 11 Uhr bis 13 Uhr von den Stadtmusikanten unter der Leitung von Ronny Lauer. Ehrenzunftmeister Klaus Hässler, Frank Ummenhofer von den Rietvögeln, Rolf Müller, zweiter Vorsitzender der Katzenmusik, sowie Bernd Scheermann, Vorsitzender der Stadt-und Bürgerwehrmusik, besuchten gerne ihre Freunde von der Historischen Bürgerwehr.

Er sei sehr zufrieden, erklärte Kommandant Böhm gestern. Er konnte am ersten Tag des Fests am Samstag nicht teilnehmen, da er zum 80. Geburtstag des Ehrenlandeskommandant Rudolf Hess bei Karlsruhe eingeladen war. Aber natürlich hatte man ihm gestern erzählt, dass am Samstag Abend ab 18 Uhr alle Tische und Bänke besetzt waren. Die Leute hätten sich gut bei der Musik der Schwarzwaldschlawiner unterhalten, das sei die Hauptsache.

Klaus Hässler bezeichnete den diesjährigen, kühlen Monat August scherzhaft als einen milden Winter, dann ziehe man sich etwas wärmer an und feiere trotzdem, betonte er. 70 Mitglieder seien insgesamt im Einsatz, damit alles reibungslos laufe, erklärte Böhm. Nachmittags würden viele Leute kommen und die selbst gebackenen Kuchen mit nachhause nehmen: „Die Frauen haben 40 Kuchen gebacken, die sind heute Abend alle weg“, wusste er aus Erfahrung. Seit mehr als 50 Jahren feiert die Historische Bürgerwehr mit Trachtengruppe und der Stadt- und Bürgerwehrmusik ihr Waldfest am Walkebuk. Früher habe man noch die alten Marktstände benutzt, erzählte ein Mitglied. Bis 20 Uhr sollte gestern noch gemütlich gefeiert werden, danach war für die Helfer aber sicher noch lange nicht Schluss. „Wir beladen den Zugwagen der Löwenbrauerei Kalb aus Bräunlingen mit den 80 Tischen und 160 Sitzbänken, die sie uns ausgeliehen hat, dann wissen wir, was wir getan haben“, betonte Böhm.

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